Bannerbild | zur StartseiteBannerbild | zur Startseite

News-Ticker

  • Link zur Seite versenden
  • Ansicht zum Drucken öffnen
 

Herzlich willkommen beim Tierschutzverein Memmingen

Wallaby

Manchmal führen uns unsere Wege zu Tieren, deren Geschichten uns still machen. 

 

Dieses Mal hatten wir einen Einsatz, bei dem wir gemeinsam mit der Polizei und dem Veterinäramt Unterallgäu ein Wallaby aus einer Wohnung geholt haben. Ein Tier, das eigentlich weite Flächen, Natur und Artgenossen braucht. Platz zum Hüpfen, Erkunden und eine sichere Umgebung.

Stattdessen lag sein Schicksal in Deutschland, in einer Wohnung, ohne Tiere seiner Art. 

Wir sind froh, dass es dort raus durfte.

 

Im Moment ist es bei uns in Sicherheit und darf erstmal zur Ruhe kommen, bis es in eine wirklich passende, fachkundige und artgerechte Unterbringung weiterziehen darf.

 


 

 

 

 

Jungtier gefunden

Jungtier gefunden?

 

Nicht jedes junge Wildtier, das allein wirkt, braucht automatisch menschliche Unterstützung. Oft täuscht der erste Eindruck und ein gut gemeintes Eingreifen kann mehr schaden als nützen.

Damit Sie im Ernstfall richtig handeln, haben wir zusammengestellt, welche Tiere in welchen Situationen tatsächlich Hilfe brauchen.

 

 

Vögel:

 

Jungvögel entwickeln sich in mehreren Phasen, wobei vor allem Nesthocker einen langen Zeitraum der Fürsorge durch ihre Eltern benötigen. 

Nesthocker, zu denen viele Singvögel wie Meisen, Amseln oder Spatzen gehören, schlüpfen nackt, blind und völlig hilflos aus dem Ei (Entwicklungsphase: Nestling). In den ersten Tagen sind sie auf die Wärme und Fütterung durch ihre Eltern angewiesen, da sie noch nicht in der Lage sind, ihre Körpertemperatur selbst zu regulieren oder Nahrung aufzunehmen.

Während ihrer Zeit im Nest wachsen ihnen nach und nach Federn, ihre Augen öffnen sich, und sie entwickeln sich langsam zu flugfähigen Jungvögeln. 

Sobald sie ein gewisses Entwicklungsstadium erreicht haben, verlassen sie als sogenannte Ästlinge das Nest, um ihre Umgebung zu erkunden und das Fliegen zu üben. In dieser Phase sind sie zwar noch auf die Fütterung durch ihre Eltern angewiesen, aber sie halten sich bereits außerhalb des Nests auf.

 

Im Gegensatz zu Nesthockern sind Nestflüchter, wie Enten- oder Gänseküken, bereits bei der Geburt weit entwickelt. Sie haben ein Dunenkleid und können sich sofort eigenständig bewegen und Nahrung aufnehmen, bleiben jedoch unter der Obhut ihrer Eltern.

 

  • Wann brauchen Jungvögel Hilfe? 

Der Vogel, der gefunden wurde, hat kaum bis gar keine Federn und kann sich nicht selbstständig bewegen oder ernähren

(Ein sog. Nestling)

  • Nestlinge sind auf die dauerhafte Betreuung der Alttiere angewiesen, die die Jungen warmhalten und Futter bringen

  • Sie benötigen Hilfe, wenn:

    Sie außerhalb des Nests gefunden werden

    Den Vogel vorsichtig wieder in sein Nest zurücksetzen, ohne die anderen Vögel aufzuschrecken, damit er wieder von den Eltern versorgt werden kann

    (Jungvögel dürfen vom Menschen berührt werden und werden trotzdem problemlos von den Alttieren angenommen)

    Sie außerhalb des Nests gefunden werden und das Nest zerstört oder nicht erreichbar ist

    • Vogel aufnehmen und melden, um die richtige Versorgung zu gewährleisten

    • Wichtig: Kein Wasser in den Schnabel geben oder falsches Futter füttern!

    Sie verletzt oder stark geschwächt sind

    • Vogel aufnehmen und melden, um die richtige Versorgung zu gewährleisten

    • Wichtig: Kein Wasser in den Schnabel geben oder falsches Futter füttern!

Der Vogel, der gefunden wurde, hat bereits Federn, ist aber noch nicht voll flugfähig.

(Ein sog. Ästling)

  • Ästlinge verlassen freiwillig ihr Nest, um ihre Flugfähigkeit und die Nahrungsaufnahme zu trainieren

  • Sie sitzen häufig auf Ästen oder am Boden, werden aber weiterhin von ihren Eltern gefüttert und beschützt

  • Sie benötigen nur Hilfe, wenn:

Sie verletzt oder stark geschwächt sind

  • Vogel aufnehmen und melden, um die richtige Versorgung zu gewährleisten

  • Wichtig: Kein Wasser in den Schnabel geben oder falsches Futter füttern!

Sich in unmittelbarer Nähe Gefahrenquellen wie Katzen oder stark befahrene Straßen befinden

  • Vogel aufnehmen und melden, um die richtige Versorgung zu gewährleisten

  • Wichtig: Kein Wasser in den Schnabel geben oder falsches Futter füttern!

 

 

Junge Feldhasen

 

  • Feldhasen gehören zu den Nestflüchtern, das heißt, sie kommen mit offenen Augen und dichtem Fell zur Welt. Schon kurz nach der Geburt sind sie in der Lage, sich eigenständig zu bewegen. 

  • Die Mutter besucht ihre Jungen nur ein- bis zweimal täglich, meist in der Dämmerung, um sie zu säugen. Dies dient dem Schutz der Jungtiere, da die Mutter durch ihre häufige Anwesenheit Fressfeinde anlocken könnte.

  • Viele Menschen glauben irrtümlich, ein junger Hase, der allein auf einer Wiese sitzt, sei verwaist. In den meisten Fällen ist dies jedoch nicht der Fall, und das Jungtier sollte nicht mitgenommen werden. 

    Eingreifen ist nur notwendig, wenn der Hase offensichtlich verletzt oder krank ist. Ein aufmerksames Beobachten aus der Entfernung hilft dabei, zu erkennen, ob das Tier wirklich in Not ist.

 

 

 

Rehkitze

 

  • Rehkitze gehören ebenfalls zu den Nestflüchtern, doch anders als Feldhasen sind sie in den ersten Lebenswochen noch nicht in der Lage, ihrer Mutter zu folgen. Stattdessen legen sie sich gut getarnt ins hohe Gras oder unter Büsche und verharren dort regungslos. Diese Strategie schützt sie vor Fressfeinden, da ihr geflecktes Fell sie in der Umgebung nahezu unsichtbar macht.

  • Die Mutter ist jedoch nicht weit entfernt und kommt mehrmals am Tag, um ihr Kitz zu säugen. Menschen finden Rehkitze oft vermeintlich verlassen und nehmen sie aus falsch verstandener Fürsorge mit. Dies ist jedoch in den meisten Fällen ein schwerer Fehler, denn sobald das Kitz von Menschen berührt wird, kann es seinen natürlichen Geruch verlieren, und die Mutter könnte es möglicherweise nicht mehr annehmen.

  • Hilfe ist nur erforderlich, wenn das Kitz offensichtlich verletzt ist, sich an einem gefährlichen Ort (z. B. direkt an einer Straße) befindet oder über einen langen Zeitraum laut nach seiner Mutter ruft. 

 

Unser Instagram-Account

tierheim.memmingen

 

 

Unser Paypal-Account

info@tierheim-memmingen.de

 

 

 Logo 

Öffnungs- und Ausführzeiten unseres Tierheimes:

 

Öffnungszeiten

MoMit Terminvergabe
(Pensionstiere Abgabe/Abholung möglich)
Di, Do, Fr14:30 - 16:30 Uhr
Sa12:00 - 14:00 Uhr

 

Ausführzeiten Hunde (Gassigänger)

Mo, Di, Do, Fr14:00 - 17:00 Uhr
Sa12:00 - 14:00 Uhr

An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.